Interview mit Herrn Plaumann
1. Wie lange arbeiten Sie schon an der SaM, und war die SaM die Schule, an die Sie wollten?
Ich arbeite seit August 2018 an der SaM. Vorher war ich sieben Jahre lang Schulleiter an einer Gemeinschaftsschule in Glinde. Ich wollte zur SaM, weil ich es großartig finde, dass wir eine Grund- und Gemeinschaftsschule sind.
2. Was mögen Sie an dem Beruf des Schulleiters am meisten?
Als Schulleiter arbeitet man sowohl mit Schülerinnen und Schülern im Unterricht als auch mit Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitenden
der Schule zusammen. Diese Abwechslung mag ich sehr.
3. Waren Sie mal Lehrer, oder waren Sie schon immer Schulleiter?
Jeder Schulleiter ist am Anfang Lehrer. Manche Lehrkräfte möchten nach einer Weile in der Schulleitung mitarbeiten und bewerben sich auf entsprechende Stellen. Ich war zuerst Konrektor (stellvertretender Schulleiter) in Reinbek, bevor ich Schulleiter geworden bin.
4. Wollten Sie schon immer Schulleiter werden?
Nein! Am Anfang fand ich es schon großartig, Lehrer zu sein. Ich denke, dass der Lehrerberuf der beste Beruf der Welt ist! Später bekam ich große Lust, Schule stärker mitzugestalten, und deshalb bin ich in die Schulleitung gegangen.
5. Was würden Sie denjenigen raten, die auch Schulleiter oder Schulleiterin werden wollen?
Zuerst einmal würde ich raten, einen richtig guten MSA am Ende der 10. Klasse zu machen. SaM-Schülerinnen und -Schüler haben dann nämlich ein Recht auf Aufnahme in die Oberstufe der BSK, wo sie ihr Abitur machen können. Das Abitur braucht man für das anschließende Lehramtsstudium an der Universität. Danach folgt das Referendariat an einer Schule.
Deshalb ist vielleicht der wichtigste Rat: Du musst Schule wirklich mögen!
6. Gab es in Ihrer eigenen Schulzeit eine Lehrkraft oder eine Situation, die Sie besonders geprägt hat?
Ja, in der 8. Klasse war ich eine Zeit lang so schlecht in der Schule, dass meine Lehrerinnen und Lehrer mir sagten, ich würde wohl nicht versetzt werden.
Das hat mich unheimlich erschreckt, weil ich unbedingt mit meinen Freunden zusammenbleiben wollte! Dann habe ich angefangen, richtig viel für die Schule zu arbeiten und intensiv zu lernen. Es hat geklappt, und ich wurde recht gut in der Schule. Diese Erfahrung hat mich geprägt, weil ich gemerkt habe, dass man (fast) alles erreichen kann, wenn man sich wirklich reinhängt!
7. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Stärken unserer Schule?
Ich liebe den familiären Charakter unserer Schule! Wir sind eine Grund- und Gemeinschaftsschule mit jungen und älteren Schülerinnen und Schülern, die sich auf dem Pausenhof bunt mischen. Nicht wenige Zehntklässlerinnen und Zehntklässler wurden hier bereits in der ersten Klasse eingeschult und halten der SaM seitdem die Treue.
Außerdem haben wir einen tollen Schulträger, der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, aktiv mitzugestalten. Zum Beispiel durch die eigenständige Verwaltung des Fegegeldes in den Klassen. Auch größere Projekte werden durch die SV im „Projekt Fegegeld“ mitbestimmt: In der Vergangenheit wurde so beispielsweise die Anschaffung der Wasserspender realisiert, und zurzeit wird an einer Sofalandschaft für die Empore gearbeitet.
8. Welche Botschaft möchten Sie den Schülerinnen und Schülern unserer Schule mit auf den Weg geben?
Never, never, never give up! (nach Winston Churchill)



